Pfarrgemeinde Christus-König


Von der Entstehung der Filialgemeinde bis zur eigenständigen Gemeinde Christus-König


 

Mit dem weiteren Anwachsen der Bevölkerung und der Errichtung großer Arbeitersiedlungen im nordwestlichen Teil von Erkenschwick wurde die Errichtung einer weiteren Kirche notwendig.

Schon im Jahre 1913 beschloss man deshalb einen Kirchenneubau in Klein-Erkenschwick. Im Jahre 1914 reichte man den Bauplan und Kostenvoranschlag der bischöflichen Behörde zur Genehmigung ein. Obwohl das von der Gemeinde selbst aufzubringende Geld durch Kollekten, Sammlungen und Spenden bereits vorhanden war, wurde der Neubau der Kirche durch den Ersten Weltkrieg vereitelt.                             

Im Jahre 1914 gründete Pfarrer Roters den Verein "Jugendheim Erkenschwick", der im Jahre 1915 einen großen Vereinssaal für kirchliche Vereine bauen ließ. Dieser Saal wurde sodann anstelle des durch den Krieg vereitelten Neubaues der Kirche fortan als Notkirche benutzt. Der erste Gottesdienst fand im März 1915 statt. Herr Kaplan Isfort wurde mit der Seelsorge in Klein-Erkenschwick betraut. 1916 baute die Gemeinde die Kellerräume für eine Kinderverwahrschule um.

Durch den Bischof von Münster wurde im Februar 1921 Klein-Erkenschwick zur Rektoratskirche erhoben. Die Grenzen der Rektoratsgemeinde waren im Osten, Norden und Westen durch die politischen Gemeindegrenzen vorgegeben und wurden im Süden vorgegeben durch die Zechenbahnlinie und die nördliche Grenze des Zechenplatzes.

 Der Verein "Jugendheim Erkenschwick" ließ im Jahre 1925 das Pfarrhaus für den Seelsorger errichten. Durch die Bemühungen des Rektors Isfort, der Muttergemeinde St. Josef und des zwischenzeitlich gegründeten Vereins "Christus-König", konnte im Mai 1929 die Grundsteinlegung für die neue Kirche erfolgen. Am 19. Dezember 1929 wurde die Einweihung der Christus-König Kirche durch den Weihbischof Dr. Scheifers vollzogen.

Als Filialgemeinde der Mutterpfarrei bestand das Rektorat Klein-Erkenschwick bis zum Jahre 1951. Durch bischöfliche Verfügung wurde die Gemeinde Christus-König am 1. November 1951 selbständige Gemeinde.

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