Stadtchronik


Oer-Erkenschwick
(Eine kurz gefasste Chronik bis zum Jahr 1998)

      Vorwort von 
Karl-Heinz Wewers

Mit dieser vorliegenden Chronik wurde der Versuch gemacht, die Geschichte unserer Stadt in ganz groben Zügen aufzuarbeiten. Eine vollständige Aufarbeitung würde den Rahmen dieser Aufzeichnungen sprengen. Weitergehende historische Auszeichnungen finden Sie unter: Oer-Erkenschwicker Heimatgeschichte (n).  

Ausgehend von der Vorgeschichte war das Gebiet unserer heutigen Stadt bis zum Ende des 18. Jahrhunderts fast ausschließlich von der Landwirtschaft geprägt. Mit der Abteufung der Schächte des späteren Bergwerks Ewald Fortsetzung änderte sich die Situation und die erste Blütezeit unserer Stadt begann. Die Anzahl der Einwohner stieg in sehr kurzer Zeit enorm an. Dann brachten jedoch zwei Kriege, Inflation und Zechenschließung unendliches Leid. Oer-Erkenschwick erlangte den Ruf, die ärmsten Gemeinde Preußens zu sein.

Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart veränderte sich das Bild unserer Stadt sehr. Die Bevölkerung stieg bis auf über 30 000 Einwohner an. Wegen der schönen Lage ziehen heute viele Städter zu uns aufs "Land". Wirtschaftlich war die Zeche Ewald Fortsetzung bis zu deren Stilllegung fast neun Jahrzehnte der dominierende Wirtschaftsfaktor in unserer Stadt. Nun steht die Stadt vor großen Herausforderungen. Es gilt für die verlorenen Arbeitsplätze Ersatzarbeitsplätze zu schaffen, damit auch in Zukunft unsere Kinder und Enkel hier in Oer-Erkenschwick in Sicherheit und Zufriedenheit werden leben können. Dieses ist sicherlich eine sehr große Herausforderung die noch viele Zeit und Ausdauer bedarf.

    Karl-Heinz Wewers