Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen und mündet nach rund 1.233 Kilometern in die Nordsee. Als bekannteste Rheinquelle gilt der Tomasee im Schweizer Kanton Graubünden. Sein Abfluss gehört zum Vorderrhein, der sich bei Reichenau mit dem Hinterrhein vereinigt. Anschließend fließt der Rhein durch oder entlang mehrerer europäischer Länder, durchquert den Bodensee und erreicht über Basel, Mainz, Koblenz, Bonn, Köln, Düsseldorf und Duisburg schließlich die Niederlande.
Dort endet der Rhein nicht in einer einzigen klar erkennbaren Mündung. Er verzweigt sich in mehrere Flussarme, die gemeinsam mit weiteren Wasserwegen ein großes Delta bilden. Über die Waal, den Nederrijn, den Lek, die IJssel und weitere Verbindungen gelangt sein Wasser schließlich in die Nordsee.
Die kurze Antwort: Wo entspringt und mündet der Rhein?
Der Rhein entspringt in den Schweizer Alpen. Als bekannteste Quelle gilt der Tomasee nahe dem Oberalppass im Kanton Graubünden. Dort beginnt der Vorderrhein.
Der Rhein mündet in den Niederlanden in die Nordsee. Vorher teilt er sich in mehrere Flussarme auf. Deshalb besitzt der Rhein keine einzelne, leicht abzugrenzende Mündungsstelle.
Der Rhein auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
| Bekannteste Rheinquelle | Tomasee in Graubünden |
| Höhe des Tomasees | rund 2.345 Meter |
| Wichtigste Quellflüsse | Vorderrhein und Hinterrhein |
| Vereinigung der Quellflüsse | bei Reichenau-Tamins |
| Länge | offiziell etwa 1.232,7 Kilometer |
| Mündung | Nordsee in den Niederlanden |
| Wichtige Rheinabschnitte | Alpenrhein, Hochrhein, Oberrhein, Mittelrhein, Niederrhein und Deltarhein |
| Länder am Hauptstrom | Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und Niederlande |
| Bedeutende NRW-Städte | Bonn, Köln, Düsseldorf, Neuss und Duisburg |
Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes gibt die Gesamtlänge des Rheins mit 1.232,7 Kilometern an. Je nach Rundung wird deshalb häufig von etwa 1.230 oder 1.233 Kilometern gesprochen.
Wo entspringt der Rhein genau?

Die einfache Antwort lautet: Der Rhein entspringt in der Schweiz. Ganz so eindeutig ist die geografische Situation allerdings nicht. Der Rhein besitzt in den Alpen ein weit verzweigtes System aus Bächen, Seen und Quellflüssen. Deshalb hängt die Antwort teilweise davon ab, welcher Quellarm als Beginn des Flusses betrachtet wird.
Der Tomasee als bekannteste Rheinquelle
Als klassische und symbolische Rheinquelle gilt der Tomasee, auf Rätoromanisch Lai da Tuma. Der kleine Bergsee liegt im Kanton Graubünden unweit des Oberalppasses auf etwa 2.345 Metern Höhe.
Aus dem Tomasee fließt der Rein da Tuma. Dieser Bach gehört zum Flusssystem des Vorderrheins. Der Vorderrhein durchquert anschließend die alpine Landschaft der Surselva und die Rheinschlucht Ruinaulta, bevor er Reichenau erreicht.
Der Tomasee ist damit nicht die einzige denkbare Quelle im gesamten Flusssystem. Er ist aber die bekannteste, touristisch am stärksten wahrgenommene und traditionell als Rheinquelle bezeichnete Stelle.
Wo entspringt der Hinterrhein?
Der zweite große Quellfluss ist der Hinterrhein. Seine Quellregion liegt im Rheinwald in Graubünden, im Gebiet nahe dem Rheinwaldhorn und dem San-Bernardino-Pass.
Auf seinem Weg fließt der Hinterrhein durch die Viamala-Schlucht. Diese enge und tief eingeschnittene Schlucht gehört zu den eindrucksvollsten Landschaften der Region. Die gelegentlich zu findende Behauptung, der Hinterrhein durchquere die Schöllenenschlucht, ist dagegen falsch. Durch die Schöllenenschlucht fließt die Reuss und nicht der Hinterrhein.
Wo treffen Vorderrhein und Hinterrhein zusammen?
Vorderrhein und Hinterrhein vereinigen sich bei Reichenau-Tamins westlich von Chur. Ab diesem Zusammenfluss wird der Fluss als Alpenrhein bezeichnet.
Die Formulierung, der Rhein „beginne“ erst bei Reichenau, ist allerdings nur eine vereinfachte Darstellung. Bei der Berechnung der Gesamtlänge wird der Verlauf eines Quellarms einbezogen. Reichenau ist deshalb vor allem der Punkt, an dem die beiden namensgebenden Hauptquellflüsse zusammentreffen.
Der Verlauf des Rheins – von der Quelle bis zur Nordsee
Der Rhein verändert auf seinem Weg mehrfach seinen Charakter. Aus einem alpinen Fluss wird zunächst ein Grenzfluss, später eine breite Wasserstraße und schließlich ein verzweigtes Flusssystem im niederländischen Delta.
Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins unterscheidet sechs große Bereiche: Alpenrhein mit Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Mittelrhein, Niederrhein und Deltarhein.
1. Alpenrhein: Von Reichenau bis zum Bodensee
Nach dem Zusammenfluss bei Reichenau fließt der Alpenrhein zunächst durch das Churer Rheintal nach Norden. In seinem unteren Verlauf bildet er abschnittsweise die Grenze zwischen der Schweiz auf der westlichen sowie Liechtenstein und Österreich auf der östlichen Seite.
Schließlich erreicht der Alpenrhein den Bodensee. Vor der Einmündung hat der Fluss über lange Zeit große Mengen an Sand, Kies und weiteren Sedimenten abgelagert. Dadurch entstand das Rheindelta am Bodensee.
Der Alpenrhein ist nicht mit dem gesamten jungen Rhein oberhalb des Bodensees gleichzusetzen. Die Quellflüsse Vorder- und Hinterrhein liegen noch vor diesem offiziell bezeichneten Abschnitt.
2. Bodensee und Seerhein
Der Rhein durchfließt den Bodensee nicht als überall klar erkennbarer Flusslauf. Das Wasser des Alpenrheins gelangt zunächst in den Obersee. Zwischen Obersee und Untersee verläuft innerhalb von Konstanz der rund vier Kilometer lange Seerhein.
An der alten Rheinbrücke in Konstanz beginnt die für die Schifffahrt verwendete Rheinkilometrierung mit Kilometer null. Das bedeutet jedoch nicht, dass dort die geografische Quelle des Rheins liegt. Die Quellregion befindet sich mehrere Hundert Kilometer weiter südlich in den Schweizer Alpen.
3. Hochrhein: Vom Bodensee bis Basel
Bei Stein am Rhein verlässt der Fluss den Untersee. Von hier bis Basel wird er als Hochrhein bezeichnet.
In diesem Abschnitt fließt der Rhein überwiegend in westlicher Richtung und bildet über weite Strecken die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Zu den bekanntesten Naturerscheinungen gehört der Rheinfall bei Schaffhausen. Er zählt nach der Wassermenge zu den größten Wasserfällen Europas.
Bei der Schweizer Gemeinde Koblenz mündet die Aare in den Rhein. Die Aare führt dort im Durchschnitt sogar mehr Wasser als der Rhein. Der Name Rhein bleibt nach dem Zusammenfluss dennoch erhalten, unter anderem weil sein Flusslauf bis zu dieser Stelle länger ist.
4. Oberrhein: Von Basel bis Bingen
In Basel ändert der Rhein deutlich seine Richtung. Statt weiter nach Westen fließt er nun überwiegend nach Norden. Der Abschnitt zwischen Basel und Bingen wird Oberrhein genannt.
Auf einem Teil dieser Strecke bildet der Rhein die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Wichtige Städte und Ballungsräume entlang oder in unmittelbarer Nähe des Oberrheins sind unter anderem Freiburg, Straßburg, Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, Mainz und Wiesbaden.
Der Oberrhein wurde über Jahrhunderte stark verändert. Durch Begradigungen, Deiche, Staustufen und weitere Eingriffe wurde sein Flussbett festgelegt. Diese Maßnahmen erleichterten unter anderem die Schifffahrt und sollten Hochwasser besser kontrollierbar machen. Gleichzeitig gingen natürliche Auen und zahlreiche Seitenarme verloren.
Bei Mannheim mündet der Neckar in den Rhein. Bei Mainz kommt der Main hinzu. An der Nahemündung bei Bingen beginnt der Mittelrhein.
5. Mittelrhein: Von Bingen bis Bonn
Zwischen Bingen und Bonn durchquert der Rhein das Rheinische Schiefergebirge. Dieser Abschnitt wird als Mittelrhein bezeichnet.
Hier wird das Rheintal deutlich schmaler. Der Fluss windet sich zwischen steilen Hängen, Weinbergen, Felsen, Burgen und historischen Orten hindurch. Zu den bekanntesten Punkten gehören der Loreleyfelsen bei St. Goarshausen und das Deutsche Eck in Koblenz, an dem die Mosel in den Rhein mündet.
Nicht der gesamte Mittelrhein gehört zum UNESCO-Welterbe. Geschützt ist das rund 65 Flusskilometer lange Obere Mittelrheintal zwischen Bingen beziehungsweise Rüdesheim und Koblenz. Es wurde 2002 in die Welterbeliste aufgenommen.
Hinter Koblenz setzt der Rhein seinen Weg über Remagen und das Siebengebirge bis Bonn fort. Bei Bonn endet der Mittelrhein und der Niederrhein beginnt.
6. Niederrhein: Der Rhein in Nordrhein-Westfalen
Der Niederrhein reicht nach der geografischen Einteilung von Bonn bis zur deutsch-niederländischen Grenze. Damit verläuft dieser Rheinabschnitt fast vollständig durch Nordrhein-Westfalen.
Nördlich von Bonn öffnet sich das zuvor enge Mittelrheintal zur Kölner Bucht. Der Rhein wird breiter und fließt durch einen der am dichtesten besiedelten Wirtschaftsräume Europas. Zu den wichtigsten Städten an diesem Abschnitt gehören:
- Bonn
- Köln
- Leverkusen
- Dormagen
- Neuss
- Düsseldorf
- Krefeld
- Duisburg
- Wesel
- Rees
- Emmerich am Rhein
In Köln prägt der Fluss das Stadtbild unter anderem mit der Altstadt, dem Rheinauhafen, den Rheinbrücken und dem gegenüberliegenden Deutzer Ufer. Weiter nördlich verbindet er Düsseldorf, Neuss und Krefeld mit den großen europäischen Wasserstraßen.
Besonders wichtig ist Duisburg. Dort mündet die Ruhr in den Rhein. Gleichzeitig befindet sich hier einer der weltweit bedeutendsten Binnenhafenstandorte. Von Duisburg aus werden Güter über den Rhein zu den Seehäfen in den Niederlanden sowie in weitere Teile Europas transportiert.
Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins nennt Köln, Düsseldorf, Neuss und Duisburg als wichtigste Hafenstandorte des Niederrheins.
7. Deltarhein: Wie der Rhein durch die Niederlande fließt
Nach dem Grenzübertritt bei Lobith beginnt der Deltarhein. Nun wird die Antwort auf die Frage „Wo mündet der Rhein?“ komplizierter, denn der Fluss teilt sich in mehrere Arme.
Kurz hinter der Grenze verteilt sich das Wasser im Wesentlichen auf drei Flusswege:
- Waal: der wasserreichste südliche Arm
- Nederrijn und Lek: der mittlere beziehungsweise westliche Flussweg
- IJssel: der nach Norden fließende Arm
Die Waal führt ungefähr zwei Drittel des Rheinwassers und ist die wichtigste Route für die Binnenschifffahrt. Über Merwede, Noord und Nieuwe Maas bestehen Verbindungen in Richtung Rotterdam und Nordsee.
Der Nederrijn geht später in den Lek über. Die IJssel zweigt nach Norden ab und fließt in das IJsselmeer. Zahlreiche natürliche und künstliche Wasserwege verbinden die verschiedenen Flussarme zusätzlich mit der Maas.
Der Rhein verschwindet daher nicht an einer einzigen Stelle im Meer. Sein Wasser erreicht über mehrere Arme, Mündungsbereiche und künstlich ausgebaute Wasserstraßen die Nordsee.
Wo mündet der Rhein genau?
Die vereinfachte Antwort lautet häufig: „Der Rhein mündet bei Rotterdam in die Nordsee.“ Diese Aussage ist verständlich, geografisch aber nicht vollständig.
Ein großer Teil des Rheinwassers erreicht die Nordsee tatsächlich über den südlichen Hauptstrom des Deltas und die Wasserwege im Raum Rotterdam. Die amtliche Längenberechnung folgt diesem Hauptstrom bis zur Mündung bei Hoek van Holland.
Andere Wassermengen fließen jedoch über weitere Arme und Mündungsgebiete ab. Dazu gehört besonders die IJssel, deren Wasser zunächst das IJsselmeer erreicht.
Die genauere Antwort lautet deshalb:
Der Rhein mündet über das verzweigte Rhein-Maas-Delta in den Niederlanden in die Nordsee. Ein wichtiger Mündungsweg führt über die Region Rotterdam und Hoek van Holland.
Die amtliche Berechnung der Rheinlänge folgt dem Hauptstrom bis zur Maasmond bei Hoek van Holland.
Durch welche Länder fließt der Rhein?
Der Hauptstrom des Rheins fließt durch oder entlang von sechs Staaten:
- Schweiz
- Liechtenstein
- Österreich
- Deutschland
- Frankreich
- Niederlande
Bei Liechtenstein, Österreich und Frankreich verläuft der Rhein vor allem als Grenzfluss. Er fließt also nicht immer mitten durch das jeweilige Land, sondern bildet abschnittsweise eine Staatsgrenze.
Gelegentlich werden bei der Zahl der „Rheinländer“ auch Belgien, Luxemburg oder Italien genannt. Dabei wird jedoch meist nicht der Hauptstrom betrachtet, sondern das gesamte Einzugsgebiet. Regen- und Schmelzwasser aus Teilen dieser Staaten gelangt über Nebenflüsse in das Rheinsystem.
Durch welche deutschen Bundesländer fließt der Rhein?
In Deutschland berührt oder durchfließt der Rhein vier Bundesländer:
- Baden-Württemberg
- Rheinland-Pfalz
- Hessen
- Nordrhein-Westfalen
Dabei bildet der Rhein an mehreren Stellen Landesgrenzen. So liegt Mainz in Rheinland-Pfalz, während sich Wiesbaden auf der gegenüberliegenden Rheinseite in Hessen befindet. Auch zwischen Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg verläuft ein Teil der Landesgrenze im Rhein.
Der nordrhein-westfälische Abschnitt ist nach amtlicher Berechnung rund 223,5 Kilometer lang. Er reicht von der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz bis zur Grenze mit den Niederlanden.
Welche wichtigen Städte liegen am Rhein?
Der Rhein verbindet zahlreiche Städte und Wirtschaftsräume. Nicht jede häufig als „Rheinstadt“ bezeichnete Stadt liegt mit ihrem Zentrum unmittelbar am Hauptstrom. Einige befinden sich an Nebenarmen oder nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt.
| Stadt | Rheinabschnitt oder Lage |
| Chur | nahe dem Alpenrhein |
| Konstanz | Seerhein und Bodensee |
| Schaffhausen | Hochrhein |
| Basel | Übergang vom Hochrhein zum Oberrhein |
| Straßburg | Oberrhein, Stadtzentrum an der Ill |
| Mannheim | Oberrhein und Neckarmündung |
| Mainz | Oberrhein und Mainmündung |
| Wiesbaden | gegenüber von Mainz |
| Koblenz | Mittelrhein und Moselmündung |
| Bonn | Übergang zum Niederrhein |
| Köln | Niederrhein |
| Düsseldorf | Niederrhein |
| Duisburg | Niederrhein und Ruhrmündung |
| Emmerich am Rhein | nahe der niederländischen Grenze |
| Arnhem | am Nederrijn |
| Nijmegen | an der Waal |
| Rotterdam | im Rhein-Maas-Delta |
Warum werden unterschiedliche Längen des Rheins genannt?
Für die Länge des Rheins sind mehrere Zahlen im Umlauf. Besonders häufig erscheinen Angaben von rund 1.230, 1.233 oder früher sogar 1.320 Kilometern.
Die Internationale Kommission für die Hydrologie des Rheingebietes hat die amtlichen Teilstrecken aus der Schweiz, Deutschland und den Niederlanden zusammengeführt. Daraus ergibt sich eine Gesamtlänge von 1.232,7 Kilometern.
Unterschiede können entstehen durch:
- verschiedene gewählte Quellpunkte
- unterschiedliche Messmethoden
- die Frage, welcher Flussarm im Delta verfolgt wird
- Veränderungen und Begradigungen des Flusslaufs
- unterschiedliche Genauigkeiten von Karten und Geodaten
Die früher weitverbreitete Angabe von etwa 1.320 Kilometern gilt heute nicht mehr als korrekte Standardangabe. Für einen allgemeinen Überblick ist die Formulierung rund 1.233 Kilometer am genauesten.
Warum ist der Rhein so wichtig?
Der Rhein verbindet die Alpen mit der Nordsee und durchquert einige der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas. Über ihn werden Rohstoffe, Container, Fahrzeuge, Baustoffe, landwirtschaftliche Erzeugnisse und viele weitere Güter transportiert.
Die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt bezeichnet den Rhein als eine der am stärksten befahrenen Binnenwasserstraßen der Welt. Häfen wie Duisburg, Köln, Mannheim, Straßburg und Rotterdam sind über den Fluss miteinander verbunden.
Neben seiner wirtschaftlichen Funktion ist der Rhein auch Trinkwasserressource, Lebensraum und Erholungsraum. Uferpromenaden, Radwege, Weinlandschaften, Auen, Burgen und Städte machen ihn zugleich zu einem bedeutenden Ziel für Tourismus und Freizeit.
Fazit: Von den Schweizer Alpen bis zur Nordsee
Der Rhein entspringt in einem weit verzweigten Quellgebiet in den Schweizer Alpen. Als bekannteste Quelle gilt der Tomasee, aus dem ein Quellbach des Vorderrheins abfließt. Bei Reichenau trifft der Vorderrhein auf den Hinterrhein. Von dort setzt der Alpenrhein seinen Weg zum Bodensee fort.
Anschließend fließt der Rhein als Hochrhein nach Basel, als Oberrhein nach Bingen, als Mittelrhein nach Bonn und als Niederrhein durch Nordrhein-Westfalen. Hinter der deutsch-niederländischen Grenze teilt er sich in mehrere Arme und erreicht über das Rhein-Maas-Delta schließlich die Nordsee.
Die Frage „Wo entspringt der Rhein und wo mündet er?“ lässt sich deshalb einfach und genau zugleich beantworten: Er entspringt in den Schweizer Alpen und mündet über ein verzweigtes Delta in den Niederlanden in die Nordsee.
Weitere Artikel:
Stimberg Zeitung Stimberg Zeitung Oer-Erkenschwick
Belgisches Viertel Köln – deshalb solltest du es besuchen












