Von Winterschlaf zum Blütenmeer: Garten im Frühling richtig vorbereiten

Garten im Frühling vorbereiten

Wenn der Winter sich langsam dem Ende neigt, rückt die neue Gartensaison immer näher. Auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt noch ein wenig zu früh ist, um den Garten tatsächlich frühlingsfit zu machen, lohnt es sich dennoch, sich jetzt schon auf den Start vorzubereiten, um im März gut gerüstet loszulegen. Worauf also kommt es an, wenn es darum geht, den Garten nach der kalten Jahreszeit wieder auf Vordermann zu bringen und optimal auf den Frühling vorzubereiten? 

Bestandsaufnahme und Vorbereitung 

Zunächst einmal empfiehlt sich eine nüchterne Bestandsaufnahme des Gartens. So lässt sich beispielsweise erkennen, ob es Pflanzen gibt, die den Winter nicht überlebt haben und ersetzt werden müssen. Auch lohnt es sich, etwaige Beete näher zu betrachten, denn Frost und Feuchtigkeit können ihre Spuren hinterlassen. Die Erde sollte gelockert, von Unkraut befreit und gegebenenfalls mit Kompost oder organischem Dünger angereichert werden. Diese Vorbereitung hilft, die Bodenstruktur zu verbessern, und macht die Beete bereit für die nächste Aussaat, die mit geeigneten Gemüse- oder Kräutersorten bereits im Frühling beginnen kann. 

Auch der Rasen kann nach den Wintermonaten unter Umständen in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Um Moose, verfilzte Bereiche oder auch abgestorbenes Gras zu entfernen, wird die Rasenfläche zunächst einmal gründlich geharkt. Anschließend kann der Rasen vertikutiert und etwaige kahle Stellen mit Nachsaat ausgebessert werden. Eine abschließende Düngung des Rasens unterstützt die Regeneration zusätzlich.  

Gartenmöbel und Werkzeuge instand setzen 

Zur Vorbereitung zählt selbstverständlich auch, Gartenmöbel und Gartenwerkzeuge zu reinigen, sowie letztere gegebenenfalls zu schärfen und auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Insbesondere dann, wenn man hochwertige Gartengeräte besitzt, ist es wichtig, diese auch sicher zu verwahren und gegebenenfalls auch vor Diebstahl zu schützen. Neben einem abschließbaren Schuppen oder einer Garage, empfiehlt es sich unter Umständen auch, Bewegungsmelder oder Überwachungskameras an entsprechenden Stellen zu installieren, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Mehr zum Thema Sicherheit im Garten findet man hier. Wenn das Gartenmobiliar wieder in neuem Glanz erstrahlt und die Werkzeuge bereit für den Einsatz sind, kann die eigentliche Gartenarbeit losgehen. 

Eine saubere Terrasse für den Gartenstart 

Es gibt zwar keine exakte Reihenfolge, aber es ist sinnvoll, zunächst einmal die Terrasse gründlich zu reinigen und von Laub, Moos und Flechten zu befreien. Das kann per Hand erfolgen, mit einem Hochdruckreiniger geht die Arbeit allerdings wesentlich einfacher von der Hand. Die saubere Terrasse kann anschließend mit den Gartenmöbeln bestückt werden und schon hat man einen Platz zum Ausruhen, wenn die anschließenden Gartenarbeiten mal etwas anstrengender werden sollten. 

Pflanzen setzen oder umpflanzen 

Anhand der vorangegangenen Bestandsaufnahme, können nun neue Pflanzen gesetzt, oder vorhandene umgepflanzt werden, um Lücken zu schließen und eine ausgewogene Bepflanzung zu erreichen, welche den ganzen Sommer über für eine üppige Blütenpracht sorgt. Dabei sollte man darauf achten, wirklich Insekten-freundliche Pflanzen zu nutzen, denn viele erhältliche Blütenpflanzen sind für unsere heimischen Bienen, Schmetterlinge und Co. nutzlos, da sie sterile Hybriden sind. Wer das nicht beachtet, muss sich nicht wundern, wenn er zwar hübsche Blüten, aber keine Schmetterlinge im Garten sieht. 

Pflanzen, Bäume und Hecken zurückschneiden 

Sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, können Pflanzen und Bäume zurückgeschnitten werden, um das Wachstum anzuregen. Die Äste werden dabei mit einer Astschere knapp über einer Knospe oder einer Abzweigung getrennt, wobei zu beachten ist, dass die Schnittstelle möglichst glatt ist. Generell ist es ratsam, schwache Triebe stark zurückzuschneiden und starke Triebe nur wenig zu stutzen, um die Pflanze zu kräftigen und ein gesundes, gleichmäßiges Austreiben zu unterstützen. 

Auch die Hecken können jetzt von einem Pflegeschnitt profitieren. Mit einer manuellen, elektrischen oder einer akkubetriebenen, wie etwa der EGO Heckenschere lässt sich die Hecke in die gewünschte Form schneiden, wobei eine gespannte Richtschnur einen sauberen Schnitt stark erleichtern kann. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass starke Radikalschnitte aus Natur- und Vogelschutzgründen ausschließlich in der Zeit von Oktober bis Ende Februar erfolgen dürfen. Das Datum 30.02. sollte man sich in diesem Zusammenhang also merken. 

Fazit 

Eine gute Vorbereitung spart Zeit und schont die Nerven, das gilt selbstverständlich auch bei der Frühlingsvorbereitung des Gartens. Mit einer Bestandsaufnahme, der Pflege von Beeten und Rasen, der Instandsetzung von Gartenmöbeln und Werkzeugen sowie dem gezielten Aussetzen, Umsetzen und Zurückschneiden von Pflanzen, Bäumen und Hecken schafft man die perfekte Grundlage für einen blühenden Frühling und Sommer. Allerdings bedeutet das nicht, dass man sich nun ausruhen kann, denn vor der Gartenarbeit, ist bekanntlich nach der Gartenarbeit. 

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Bild von Michael Jagersbacher

Michael Jagersbacher

Michael Jagersbacher ist Bestseller-Autor, Content-Stratege und ist Gründer der Exzellents Group. Mit seinen Fachportalen, darunter Steirische Wirtschaft, LeaderMagazin und WirtschaftsCheck, steht er seit Jahren für fundierten Wirtschaftsjournalismus und strategisches Storytelling, das den Mittelstand nachhaltig stärkt. Als Autor und Ghostwriter begleitet er Unternehmer beim Verfassen eigener Bücher, um ihre Expertise überzeugend zu positionieren und ihre Marke zu profilieren. Seine Leidenschaft gilt der Verbindung von Markenstrategie, Medienarbeit und Content-Marketing.

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