Die E-Zigarette ist wie das Elektroauto – eine schonende Alternative zum klassischen Verbrenner. Im Vergleich zur klassischen Zigarette bringt die E-Zigarette einige Vorzüge mit, die sich auf die Gesundheit und weitere Aspekte beziehen. Dieser Beitrag beleuchtet das Elektro-Zigaretten-Dasein etwas genauer.
Die Revolution der E-Zigarette
Die Elektrozigarette ist in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes. Viele Menschen sind in den vergangenen Jahren von der Nikotin-Zigarette zur elektrischen Variante gewechselt. Die stetig steigenden Verkaufszahlen von E-Zigaretten und Zubehör sprechen Bände. Wann werden die dampfenden Geräte die Zigarette endgültig ablösen?
Ihre Höchstwerte erreichten „E-Ziggis“ im Jahr 2023. Der Jahresumsatz der deutschen E-Zigaretten-Branche lag bei rund 800 Millionen Euro, im Jahr zuvor noch bei 600 Millionen Euro und 2021 bei 280 Millionen Euro. Das Wachstum ist beachtlich.
Der Markt hat sich für die elektronische „Ersatzkippe“ geöffnet und die Konsumenten nehmen sie freudig als „gesündere“ Alternative an. Aber ist das elektronische Rauchen wirklich besser für die Gesundheit?
Gesund dampfen mit elektrischen Zigaretten
E-Zigaretten bestehen aus drei einfachen Grundkomponenten: Batterie, Heizelement und Tank für E-Liquids. In ihrer Form können sie sich stark voneinander unterscheiden. Einige Modelle sehen aus wie klassische Zigaretten, andere wie Zigarren, Pfeifen und vieles mehr. Hier ist der persönliche Geschmack gefragt, um das passende Modell zu finden.
Insgesamt gelten elektronische Zigaretten zu 95 Prozent als gesünder als herkömmliche Zigaretten. Die Hauptursache liegt darin, dass weder Tabak noch andere Pflanzen im Prozess verbrannt werden. Zusätzlich ist das enthaltene Nikotin leicht dosierbar. Aber was genau rauchen wir dann eigentlich? Die Antwort: Das E-Liquid, womit elektrische Zigaretten befüllt werden.
E-Liquids: eine Sache des Geschmacks
E-Liquids beeinflussen den Geschmack. Beim E-Liquids kaufen haben die Verbraucher die Qual der Wahl, denn die Palette an Produkten ist lang. Es gibt sie nicht nur in verschiedenen Geschmacksrichtungen, sondern auch in unterschiedlichen Liquid-Varianten.
Gängige Liquids-Arten sind:
- Fertigliquids (Ready-to-Vape)
- Nikotinsalz-Liquids (Nic Salts)
- Longfills/Shake-and-Vape
- Aromen zum Selbstmischen
Während Fertigliquids direkt eingesetzt werden können und mit oder ohne Nikotin erhältlich sind, müssen Longfills oder auch Aromen zum Selbermischen mit Base (und gegebenenfalls Nikotinshots) aufgefüllt werden. Nikotinsalz-Liquids hingegen versprechen die schnellere Aufnahme von Nikotin.
Die Ansprüche an E-Liquids können sehr unterschiedlich sein, was beim E-Liquids kaufen beachtet werden muss. Zudem gibt es die Flüssigkeiten zum Verdampfen in unterschiedlichen Geschmacks- und Geruchsrichtungen. Von fruchtig über minzig bis zum klassischen Tabakgeschmack ist alles vertreten. Wer sich letztlich für die „E-Fluppe“ entscheidet, muss sich erst einmal das Handbuch dazu ansehen, um das passende Gerät und Zubehör zu wählen.
Fazit
Die E-Zigarette hat sich als feste Größe im Konsumverhalten vieler Raucher etabliert und verzeichnet ein dynamisches Marktwachstum. Ihr größter Vorteil liegt im Verzicht auf Verbrennungsprozesse, wodurch zahlreiche Schadstoffe klassischer Zigaretten entfallen. Gleichzeitig ermöglicht die Vielfalt an Geräten und Liquids eine individuelle Anpassung von Geschmack und Nikotinstärke. Dennoch bleibt festzuhalten, dass „weniger schädlich“ nicht mit „gesund“ gleichzusetzen ist. Die E-Zigarette ist damit vor allem eine potenziell schonendere Alternative für Umsteiger – kein risikofreies Genussmittel.
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