Die Bepflanzung des Gartens ist eine eigene Herausforderung und wird so geplant und umgesetzt, dass sie über viele Jahre Freude bereitet. Neben farbenfrohen Blumenbeeten haben sich auch die immergrünen Pflanzen durchgesetzt. Große Bäume, Hecken mit Formschnitt und grüne Sträucher sind eine Augenweide und bieten zugleich den natürlichen Sichtschutz. Sie geben dem Garten eine einzigartige Atmosphäre, die nicht nur in den warmen Jahreszeiten besteht, sondern auch im Winter erhalten bleibt.
Wie kommt es, dass bestimmte Pflanzen immergrün sind?
Immergrüne Gewächse weisen das ganze Jahr über die gleiche Farbe auf. Das liegt daran, weil sie nicht, wie andere Pflanzen, ihr Laub oder die Nadeln im Herbst verlieren, sondern diese nach und nach abwerfen. Dadurch gewinnen sie Zeit für die Neubildung der Blätter, sodass die Pflanze die sattgrüne Farbe dauerhaft beibehält. Tatsächlich findet auch bei diesen Gewächsen, seien es Hecken oder immergrüne Bäume, ein Blattwechsel statt, nur ist dieser nicht mit dem Auge sichtbar. Die Pflanzen sind mehrjährig und ideal für Hänge und Böschungen geeignet. Unterschieden wird noch einmal in immergrüne und wintergrüne Pflanzen, wobei letztere ihre Blätter im Frühling abstoßen und dann komplett kahl sind, bis sich die neuen Blätter und Blüten bilden.
Warum sind immergrüne Pflanzen im Garten sinnvoll?
Durch das Beibehalten der grünen Farbe sind Bäume, Hecken und Sträucher auch im Winter ein schöner Anblick und beleben den Garten, der ansonsten deutlich öder daliegt. Immergrüne Pflanzen besitzen in der Regel robustere Blätter, oftmals mit einer zusätzlichen Wachschicht, die viel Schutz bietet und so auch frostbeständig ist. Der Blattabwurf ist kontinuierlich über das ganze Jahr verteilt, was für ein gesundes Aussehen sorgt. Auch ein Rückschnitt ist selten notwendig, meistens erst, wenn das Wachstum gefördert werden soll oder die Pflanze sich zu stark ausgebreitet hat. Besonders praktisch ist auch, dass diese Gewächse anspruchslos sind und auch auf nährstoffarmen Böden gedeihen. Da sie ihre Blätter langsam abwerfen, sparen sie die Energie, die für den Neuaustrieb benötigt wird, und müssen diese nicht erst aufwendig aus dem Boden ziehen.
Welche Bäume und Hecken zählen zu den immergrünen Pflanzen?
Unter den Nadelgehölzen zählen die Kiefer, Fichte und Tanne zu den immergrünen Bäumen, während Hecken wie die Thuja, die Eibe, der Wacholder und die Scheinzypresse dazugehören. Auch der Kirschlorbeer ist immergrün und besitzt große, glänzende Blätter, die schnell wachsen. Gut für den Formschnitt eignet sich unter anderem der niedrige Buchsbaum. Beide sind immergrüne Laubgehölze, ähnlich wie die Stechpalme, die Glanzmispel, der Liguster und der Rhododendron. Immergrüne Kletterpflanzen sind der Efeu und die Kriechspindel.
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